Professionelle Immobilienverwaltung wird immer wichtiger
Es zeichnet sich ein deutlicher Trend bei der Durchführung der Verwaltertätigkeit ab, der innerhalb der letzten 10 Jahre immer mehr verstärkt wurde, dass die Hauptaufgabe des Verwalters nicht mehr die kaufmännische und technische Leistungserbringung beinhaltet, sondern dass zwischenmenschliche und persönliche Dinge das Aufgabenfeld des Immobilienverwalters immer weitreichender einnehmen. Anscheinende Nebensächlichkeiten können sich unverhältnismäßig auf Bewohner und Eigentümer von Wohnanlagen auswirken und die Werthaltigkeit einer Immobilie beeinflussen.Beispielsweise kann schon ein häufiger Hausmeisterwechsel oder häufige Streitigkeiten bei der Beschlussfassung von Angelegenheiten, die das Gemeinschaftseigentum betreffen sich nachteilig auf den Verkauf einer wohnung auswirken.Unter diesen Gesichtspunkten und vor allem unter dem Aspekt, dass ein Immobilienverwalter ein Fachmann für eine Vielzahl von unterschiedlichen Berufen sein sollte, ist die Wahl eines Fachverwalters mit einer guten Ausbildung, langjähriger Erfahrung und mit Verbandszugehörigkeit für alle Beteiligten vorteilhaft.
Dies untermauet auch die Verwalterpflicht der unverzüglichen Führung einer Beschlusssammlung, die mit der Gesetzesänderung des WEG, mit in Krafttreten am 1.7.2007 wirksam wurde. So kann man auch überspitzt Wohnungseigentumsanlagen schon fast als "gläserne" Konstitutionen verstehen. Auf Dauer ist schriftlich zu belegen, welche Beschlüsse wie formuliert und mit welchem Beschlussergebnis gefasst wurden und auch welche Rechtsstreitigkeiten geführt wurden.Um hier eine vorzeigbare und positive Beschlusssammlung zu haben ist ein gut ausgebildeter und erfahrener Fachverwalter gewiss von Vorteil.


